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Ist unsere Hyperscaler Cloud immun gegen Ransomware-Angriffe?
So schützt man Cloud-Infrastrukturen vor Ransomware und anderen Bedrohungen
Viele Unternehmen gehen davon aus, dass AWS, Google Cloud oder Microsoft Azure automatisch sicher sind. Das stimmt nur teilweise. Hyperscaler schützen die Cloud-Plattform selbst, aber Kunden bleiben weiterhin verantwortlich für Identitäten, Konfigurationen, Workloads, Daten, Backups und Wiederherstellungsprozesse. Genau das bedeutet Shared Responsibility in der Praxis.
Das realistischere Ransomware-Szenario ist in der Regel nicht ein direkter Angriff auf den Hyperscaler selbst, sondern auf die Kundenumgebung innerhalb der Cloud. Kompromittierte Admin-Accounts, exponierte Management-Zugänge, schwache IAM-Konzepte, Fehlkonfigurationen im Storage, angreifbare öffentliche Services und löschbare Backups sind die eigentlichen Risikozonen.
Das realistischere Ransomware-Szenario ist in der Regel nicht ein direkter Angriff auf den Hyperscaler selbst, sondern auf die Kundenumgebung innerhalb der Cloud. Kompromittierte Admin-Accounts, exponierte Management-Zugänge, schwache IAM-Konzepte, Fehlkonfigurationen im Storage, angreifbare öffentliche Services und löschbare Backups sind die eigentlichen Risikozonen.
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Identitäten und privilegierte Zugriffe härten: MFA erzwingen, dauerhafte Admin-Rechte reduzieren, getrennte Admin-Konten nutzen, Break-Glass-Konten schützen und Least Privilege konsequent umsetzen.
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Backups unveränderbar machen: Geschützte, versionierte und getrennt gesicherte Backups verwenden. Recovery regelmäßig testen und sicherstellen, dass Angreifer Sicherungen nicht löschen oder überschreiben können.
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Zentrale Detection und Logging aufbauen: Verdächtige Logins, Policy-Änderungen, Massenlöschungen, ungewöhnliche API-Aktivitäten, Snapshot-Manipulationen und Hinweise auf Datenabfluss zentral überwachen.
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Angriffsfläche reduzieren: Öffentliche Management-Zugänge entfernen, VPNs und Edge-Systeme schnell patchen, Netzwerke segmentieren und laterale Bewegung begrenzen.
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Guardrails technisch erzwingen: Sicherheitsvorgaben dürfen nicht nur dokumentiert sein. Organisationweite Policies für Logging, Verschlüsselung, öffentliche Exponierung, Backup-Schutz und Löschrestriktionen müssen aktiv durchgesetzt werden.
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AWS-Maßnahmen: IAM Least Privilege umsetzen, Root-Account absichern, Organizations aktivieren, GuardDuty, Security Hub CSPM, CloudTrail, AWS Config, AWS Backup Vault Lock und S3 Object Lock nutzen.
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GCP-Maßnahmen: IAM-Rollen minimieren, Service Accounts regelmäßig prüfen, Security Command Center, Cloud Logging, Cloud Monitoring, Cloud Armor, Retention Policies, Bucket Lock und getrennte Backup-Projekte einsetzen.
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Azure-Maßnahmen: Entra ID und Azure RBAC härten, Defender for Cloud und Microsoft Sentinel aktivieren, Azure Policy durchsetzen sowie Immutable Vault, Immutable Blob Storage und Resource Locks für kritische Ressourcen nutzen.
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Recovery regelmäßig testen: Restore-Übungen für Storage, Datenbanken, Kubernetes-Workloads, IAM-Abhängigkeiten und Management-Systeme durchführen, bevor ein echter Vorfall eintritt.
